Pirol


Merkmale

Der Pirol besitzt in etwa die GrĂ¶ĂŸe einer Amsel. Das Menschen ist leuchtend gelb und besitzt schwarze FlĂŒgel und Schwanz. Das Weibchen ist im oberen Bereich gelb/grĂŒnlich, was dann nach unten in ein hellgrau mit leichter dunkler Musterung verlĂ€uft. Schnabel und Augen sind bei beiden Geschlechtern rot.

Er wird etwa 25cm groß und 65-70g schwer.

Da der Pirol ein Langstreckenzieher ist, kommt er erst gegen Mitte Mai zu uns nach Deutschland.


Stimme

Trotz seiner grellen Farbe ist er nur sehr schlecht zu sehen. Umso besser jedoch, ist sein Gesang zu hören. Er besticht durch einen lauten flötenden Didlioh-Gesang, der aber oft von Staren gut animiert wird.

Bei Gefahr ruft er in einem panischen gickgickgick und im Flug ist der Ruf leicht mit dem eines Spechtes zu verwechseln.


Verbreitung des Pirol

Der Pirol ist in ganz Mittel-, SĂŒd- und Osteuropa verbreitet. Hier ist er im Sommer als Brutvogel.

Im Herbst zieht er dann ĂŒber die Alpen ins östliche Afrika, teilweise sogar bis nach Madagaskar.


Lebensraum

Der Pirol bevorzugt als Lebensraum offene, hochstÀmmige LaubwÀlder. Er ist hÀufig in gewÀssernÀhe in Auen- oder BruchwÀldern zu finden. Oft gibt er sich auch mit WaldrÀndern oder Pappelpflanzungen zufrieden.

Ebenfalls als Lebenraum dienen ihm alte Parks oder Friedhöfe, die einen gesunden alten Baumbestand besitzen.

Jedes Brutpaar hat ein Revier, in gĂŒnsitgen FĂ€llen 5 ha pro Brutpaar.


Nahrung

Auf seiner Speisekarte bevorzugt der Pirol Insekten, große Larven und Spinnen. Im Sommer frisst er auch FrĂŒchte und Beeren, wie z.B. Kirschen.


Fortpflanzung

Der Pirol brĂŒtet in hohen Laubbaumen. Dazu wird ein napfförmiges Nest in hohen Astgabeln errichtet. Das Weibchen legt dann 3-4 creme- oder rosaweiße Eier, die anschließend ca. 2 Wochen gebrĂŒtet werden. Nach weiteren 2 Wochen verlassen die Jungvögel das Nest.


Bestand

Der Bestand des Pirol in Deutschland ist seit Jahren rĂŒcklĂ€ufig. Durch die radikale Zerstörung von Flussauen und alten LaubwĂ€ldern verliert er immer mehr an Lebensraum.

Mit noch etwa 40.000 bis 90.000 Brutpaaren in Deutschland, steht er auf der Vorwarnliste der Roten Liste in Deutschland.

Zudem leidet er unter der illegalen Bejagung auf seinem Zuweg und der Rodung von tropischen RegenwÀldern in Afrika. Hier verbringt er seinen Winter.


Systematik

Ordnung – Sperlingsvögel

Unterordnung – Singvögel

Familie – Pirole

Gattung – Pirole

Art – Pirol


 

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