Ringelnatter

Die Ringelnatter ist immer noch eine der h√§ufigsten Schlangenarten in Deutschland. Sie ist f√ľr den Menschen absolut ungiftig und kann an Land sowie im Wasser leben.

Eigenschaften

Die Ringelnatter wird in den meisten Fällen zwischen 80cm und 120cm groß. Ein seltenen Einzelfällen können die größeren Weibchen bis max. 2m lang werden.

Die Oberseite der Ringelnatter ist grau bis schw√§rzlich und ist mit kleinen dunklen Flecken best√ľckt. Die Unterseite ist sehr hell, in Richtung wei√ü, und leicht dunkel gefleckt. Besonders auff√§llig sind die beidseitig hinter dem Kopf befindlichen halbmondf√∂rmigen gelben Flecken.


Merkmale

F√ľr den Menschen ist die Ringelnatter absolut ungef√§hrlich. Sie ist sehr scheu und friedlich, zu Bissen kommt es nur √§u√üerst selten. Sollte es doch zu einem Biss kommen ist dieser ungiftig. Anzutreffen ist die Ringelnatter tags√ľber, bevorzugt in Gew√§ssern√§he. Sie ist ein sehr guter Schwimmer und Taucher, weshalb sie auch ihre Beute zum gro√üen Teil aus dem Wasser holt.

Die Ringelnattern sind auch untereinander sehr friedliche Zeitgenossen. Bei Gefahr wird ein stinkendes Sekret aus den Analdr√ľsen abgesondert


Vorkommen

Wie bereits erwähnt, ist die Ringelnatter ein guter Schwimmer. Daher ist sie auch in den aller meisten Fällen in oder an stehenden Gewässern aufzufinden.

Von Oktober – April √ľberwintert sie in Komposthaufen, unter Steinen oder in Felsspalten in Gew√§ssern√§he.


Nahrung

Die Ringelnatter ernährt sich größtenteils von Fröschen, Fischen, Molchen und Kaulquappen. Nur selten schnappt sie sich auch mal eine Maus oder Schnecken.


Fortpflanzung

Die Paarungszeit der Ringelnatetr startet im Fr√ľhjahr (meisten April oder Mai). H√§ufig gibt es auch eine zweite Paarungsphase im Herbst (September und Oktober). Hierbei wird ein Weibchen meistens von mehreren M√§nnchen umworben. Anders als bei den meisten anderen Lebewesen bleiben die Ringelnatter-M√§nnchen hier komplett friedlich. Bisse gibt es hier nur in absoluten Ausnahmen.

Die 10-30 weichschaligen Eier werden dann unter Moos, faulem Laub oder in Komposthaufen abgelegt. Hier kann es auch vorkommen, dass mehrere Weibchen den selben Eiablegeplatz gemeinsam nutzen.

Die kleinen Schlangen schl√ľpfen dann nach ca. 8-10 Wochen.


Systematik

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