Schwarzspecht


Merkmale (Aussehen)

Der Schwarzspecht ist die größte heimische Spechtart. Er erreicht eine Größe von bis zu 57cm und eine Spannweite von 64-68cm. Sein Federkleid ist komplett schwarz, nur der Hinterkopf ist rot.

Seine Augen und der Schnabel sind hell.

Er fliegt verhältnismäßig schwerfällig und gerade, nicht so wellenförmig wie andere Spechtarten.


Stimme

Die Rufe des Schwarzspechtes sind immer gereiht und sehr laut. Folgende Rufarten gibt es:

„kwi-kwi-kwi“ – „krrü-krrü-krrü“ – „kliööh“

Zudem gibt er mit seinem Schnabel lange laute Trommelwirbel, die etwa 50 Schläge lang sind.


Verbreitung

Der Schwarzspecht ist in ganz Mittel- und Osteuropa (bis Russland) verbreitet. Auch in Teilen von Nordeuropa ist er heimisch.

Er ist ein Standvogel und daher in allen Bereichen ganzjährig vertreten.


Lebensraum

Der bevorzugte Lebensraum des Schwarzspechtes sind Misch-, Nadel- und Laubwälder mit altem Baumbestand.


Nahrung

Auf der Speisekarte des Schwarzspechtes stehen Ameisen und Käferlarven. Durch seine Vorliebe für holzbohrende Larven ist er für den Forst besonders wichtig.


Fortpflanzung

Die Brutzeit des Schwarzspecht ist von März bis August. Hierzu schlägt er ein bis zu 50cm tiefes Loch in einen Baum. Der Boden der Bruthöhle wird anschließend mit Spänen ausgepolstert.

Das Weibchen legt hier 4-6 weiße Eier, welche ca. 2 Wochen ausgebrütet werden. Nach dem Schlüpfen bleiben die Nestlinge noch etwa 3-4 Woche im Nest, bis sie flügge werden.


Bestand

Der Schwarzspecht steht nicht auf der Roten Liste in Deutschland. Sein Bestand ist nicht gefährdet.


Systematik

Klasse – Vögel

Ordnung – Spechtvögel

Familie – Spechte

Gattung – Dryocopus

Art – Schwarzspecht

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