Die Schwanzmeise

Aegithalos caudatus = die Schwanzmeise

Merkmale

Wie der Name schon vermuten lässt, hat die Schwanzmeise einen überdurchschnittlich langen Schwanz. Dieser hilft ihr dabei, auf den Enden kleiner Zweige die Balance zu halten und hier nach Nahrung zu suchen, wo andere Vögel eventuell nicht dran kommen können.

Sie sind Standvögel und sind daher auch im Winter bei uns anzutreffen.

Die wichtigsten Punkte zur Schwanzmeise:

  • langer Schwanz
    • 14cm länge, davon 8-9cm Schwanz
  • weiß/schwarzer Körper / rotbraune Akzente
  • in ganz Europa heimisch
  • bevorzugt lichte bebuschte Gebiete
  • Standvogel
  • isst Insekten (auch Kleinstinsekten wie Blattläuse)

Verbreitung und Lebensräume

Verbreitung | Die Schwanzmeise ist in ganz Europa heimisch. Lediglich auf Island, im Norden Skandinaviens und Schottlands, auf den Balearen und mehreren griechischen Inseln ist sie nicht zu Hause. 

Das weltweite Verbreitungsgebiet der Schwanzmeise erstreckt sich bis nach China und Japan.

Lebensräume | Die Schwanzmeise bevorzugt lichte Wälder und Parks, sowie Waldrandgebiete. Aber auch in bebuschten oder offenen Gebieten ist sie zu finden. Zudem werden für die Errichtung des Nestes genügend Unterholz (Sträucher oder Dornengewächse) benötigt.

Zusammengefasst:

  • lichte Waldgebiete (Laub- und Mischwald)
  • gerne gewässernah
  • Parks und Friedhöfe
  • Heckenlandschaften

Lebensweise

Fortpflanzung | Für die Brut suchen sie die einzelnen Paare eigene Reviere, die auch gegen andere Individuen der Art verteidigt werden. Obwohl die Schwanzmeisen in Schwärmen leben, werden die Brutgebiete hier klar abgesteckt. Die Partner werden immer im eigenen Schwarm gesucht.

Bei der Auswahl für den richtigen Platz für das Nest sind die Schwanzmeisen relativ flexibel. Es wurden schon Nester in Nadel- und Laubbäumen, in Buschen, aber auch auf dem Boden entdeckt.

Die Brutzeit liegt zwischen März und April.

Nahrung | Auf dem Speiseplan der Schwanzmeise stehen hauptsächlich Insekten. Auch sehr kleine Insekten, wie z.B. Blattläuse, werden verspeist. Dafür balanciert die Schwanzmeise auf den Enden kleiner Zweige, wo die Blattläuse häufig größere Ansammlungen haben. 

In der kalten Jahreszeit greifen die Schwanzmeisen auch auf pflanzliche Nahrung zurück. Dazu zählen Kospen, Samen, kleine Beeren, etc.).


Gefährdung

Der Bestand der Schwanzmeise ist stabil. Sie gilt daher als ungefährdet.



Weiterführende Informationen

vogelundnatur.de | Schwanzmeise – Geschweifter Akrobat

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