Der Höckerschwan

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Der Höckerschwan ist der größte Wasservogel Mitteleuropas. Er besitzt ein weißes Federkleid und einen orangeroten Schnabel mit Höckeransatz.

Merkmale

Der Höckerschwan besitzt ein komplett weißes Federkleid. Der orangerote Schnabel endet mit einer schwarzen Spitze und besitzt einen leichten schwarzen Höckeransatz. Der lange Hals besitzt eine leichte S-Form.

Das Gesicht ist ebenfalls schwarz.

Die Jungvögel besitzen ein graubraunes Daunenkleid, was dann in ein weiß/braun übergeht. Im Verlauf des Wachsens sehen sie öfters sehr „dreckig“ aus, daher auch das Märchen „Das hässliche Entlein“ 😉


Stimme

Der „Grundton“ des Höckerschwan ist ein trompetendes „kiorr“. Zur Abwehr gibt er oft ein bedrohlich wirkendes Zischen von sich und imponiert mit erhobenen Flügeln.


Verbreitung und Lebensräume

Verbreitung | Der Höckerschwan ist mittlerweile in ganz Mitteleuropa verbreitet. Der starke Anstieg der Population ist vermutlich auf verwilderte Parkschwäne zurückzuführen.

Die hier einheimischen Höckerschwäne sind größtenteils Standvögel. Nur die nördlichen Populationen fliegen im Winter etwas in Richtung Süden.

Lebensräume | Der Höckerschwan bevorzugt ruhige Seengebiete oder Parkanlagen mit Gewässern. Er ist jedoch auch an Altarmen oder seichten Flüssen relativ häufig anzutreffen.


Lebensweise

Nahrung | Da sich der Höckerschwan die meiste Zeit im Wasser aufhält frisst er hauptsächlich Wasserpflanzen, Amphibien, Muscheln und Schnecken. Doch auch an Land findet er Nahrung, unter anderem Gras und Getreide.

Fortpflanzung | Der Höckerschwan lebt sein ganzes Leben monogam.

Die Nester werden bevorzugt auf kleinen ufernahen Inseln gebaut und bestehen Zweigen, Schilf und weichen Pflanzenteilen. Das Ganze wird dann mit Daumen ausgepolstert.

Ein Gelege besteht in der Regel aus 5-7 Eiern, welche ca. 5-6 Wochen gebrütet werden. Nach der Geburt verlassen die Küken das Nest sofort, sie sind Nestflüchtlinge. Trotzdem bleiben die Eltern und ihre Jungvögel noch bis zum Winter im Familienverbund zusammen.


Bestand und Bedrohung

Er ist in ganz Mitteleuropa relativ häufig anzutreffen. Er steht nicht auf der Roten Liste in Deutschland. Sein Bestand ist daher nicht gefährdet.


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